Das Graduiertenkolleg ?Geschlecht als Wissenskategorie? an der
Humboldt-Universität zu Berlin vergibt ab dem 1.5.2007
1 Doktorandenstipendium für die Dauer von 2 Jahren (mit der Möglichkeit
der Verlängerung um ein weiteres Jahr)
In dem Graduiertenkolleg werden die impliziten und expliziten Funktionen
der Kategorie Geschlecht für die Strukturierung wissenschaftlichen
Wissens erforscht. Das Kolleg konzentriert sich pragmatisch auf zwei
Schwerpunkte, die transdisziplinär bearbeitet werden: 1. den Ein- und
Ausschluss sowie die Einschreibung geschlechtlicher Kategorien in die
Produktion von Wissen, in die Begriffsbildungen und in die
Wissensordnungen; 2. die geschlechtliche Codierung von Materialität und
Körperlichkeit der Objekte in den Wissenschaften. Beteiligt sind:
Kultur-, Literatur und Sprachwissenschaft, Medizin- und
Wissenschaftsgeschichte, Geschichte, Rechts-, Sozial-, Wirtschafts- und
Erziehungswissenschaften.
Weitere Informationen zum Forschungs-, Studienprogramm und
Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie unter:
http://www.geschlecht-als-wissenskategorie.de.
Es wird ein/e Kandidat/in aus dem In- und Ausland mit
überdurchschnittlichen Hochschulabschluss gesucht.
Den Bewerbungsunterlagen sind folgende Unterlagen beizufügen:
- Darstellung des Forschungsvorhabens auf max. 10 Seiten mit Zeitplan
- Lebenslauf, Zeugnis(kopien)
- Gutachten eines/einer kollegexternen Hochschullehrer/s/in
- ggf. Publikationen
Bewerbungen Richten Sie bitte an die
Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Christina von Braun
z. Hdn. von Viola Beckmann
Humboldt-Universität
GK ?Geschlecht als Wissenskategorie?,
Sitz: Sophienstr. 22a
10178 Berlin.
Bewerbungsschluss:
04.04.2007
Auskünfte:
Das Doktorandenstipendium ist entsprechend den DFG-Richtlinien mit ?
1000,- im Monat dotiert; hinzu kommen Sachmittelzuschüsse u. ggf.
Familienpauschale (bei Nachweis).
Bewerbungsvoraussetzungen:
Das Graduiertenkolleg strebt die transdisziplinäre Erarbeitung von
Forschungs- und Wissenskategorien an. Bei der Auswahl wird also neben
der Qualität des Forschungsprojektes und der Qualifikation des/der
BewerberIn, die Vorrang haben, auch die Vernetzbarkeit des
Forschungsprojektes mit anderen Forschungsvorhaben eine Rolle spielen.
Das Forschungsprojekt selbst sollte zwischen mindestens zwei Disziplinen
angesiedelt sein ? also etwa zwischen Recht- und Literaturwissenschaft,
Kultur- und Medizingeschichte etc
